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Fragen und Antworten

  • Eine automatische Vertragsverlängerung ist zulässig, wenn die Vertragsparteien das ausdrücklich vereinbart haben. Beispielsweise kann sich ein zeitlich befristetes Test-Abo in ein unbefristetes Abo verlängern, indem Sie durch Schweigen nach Ablauf des Testzeitraumes das Angebot des Unternehmens zur Vertragsverlängerung annehmen. Wirksam ist eine solche stillschweigende Annahme der Verlängerung aber nur wenn drei Voraussetzungen erfüllt wurden:

    • Die automatische Vertragsverlängerung muss vertraglich vereinbart worden sein (zB in den AGB des Unternehmens): dabei muss der Vorgang einer automatischen Vertragsverlängerung und die Umstände, unter denen Ihr Schweigen als KonsumentIn als Zustimmung zu einer Vertragsverlängerung gilt, beschrieben und vereinbart worden sein.
    • Das Unternehmen muss Sie vor der automatischen Vertragsverlängerung auf die bevorstehende Vertragsverlängerung hinweisen und Gelegenheit zur Stellungnahme geben, bspw durch ein E-Mail, dass den Ablauf der Kündigungsfrist ankündigt. Die automatische Vertragsverlängerung kann nur dann eintreten, wenn Sie den Hinweis tatsächlich erhalten haben.
    • Sie müssen eine angemessene Frist haben, um zu überlegen und der automatischen Vertragsverlängerung zu widersprechen. Diese Frist sollte im Vertrag bereits konkret festgelegt sein.

    HINWEIS: Wenn Sie vor der automatischen Vertragsverlängerung keinen Hinweis erhalten haben, ist diese nicht wirksam. Trifft dies zu, raten wir Ihnen: Bezahlen Sie die Rechnungen nicht und geben Sie gegenüber dem Anbieter bekannt, dass die automatische Vertragsverlängerung nicht wirksam geworden ist und der Vertrag zum Ende des ursprünglich vereinbarten Zeitraums geendet hat.

    Sind Sie sich nicht ganz sicher, ob Sie richtig informiert wurden oder nicht wenden Sie sich an den Internet Ombudsmann. Das Internet Ombudsmann-Team hilft Ihnen Ihr Problem zu beurteilen!

     

  • Sollten Sie keine E-Mail-Adresse des Anbieters finden oder keine Bestätigung auf Ihr Kündigungsschreiben erhalten, schicken Sie einen eingeschriebenen Brief an die Postadresse des Anbieters. Damit können Sie im Zweifel beweisen, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.

    Eine weitere Möglichkeit ist, Ihren Vertrag über die Website www.online-kündigen.at zu beenden. Dort erhalten Sie eine Zustellbestätigung, die Sie im Zweifelsfall vorlegen können.

  • Prüfen Sie genau den Inhalt des Schreibens: Von wem stammt das Schreiben? Wessen Forderung macht das Inkassobüro geltend? Ist Ihnen die Forderung in dieser Höhe bekannt? Besteht diese Forderung Ihres Wissens nach zurecht?

    Bestehen Unklarheiten, kontaktieren Sie das Inkassobüro und verlangen Sie Auskünfte zu der Forderung gegen Sie. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Forderung nicht zurecht besteht, teilen Sie dies dem Inkassobüro mit. Oft ist auch eine Ratenzahlungsvereinbarung bei berechtigter Forderung möglich.

    Sollten Sie sich nicht mit dem Inkassobüro einigen können, geben Sie eine Beschwerde beim Internet Ombudsmann auf. Das Internet Ombudsmann - Team hilft Ihnen Ihr Problem zu beurteilen!

  • Wenn Sie sicher sind, dass es sich um eine unberechtigte Abbuchung handelt, da es zu keiner wirksamen Vertragsverlängerung kam können Sie je nach Art der Abbuchung unterschiedlich vorgehen.

    • Wurde Ihnen ein Betrag per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht, wenden Sie sich an Ihre Bank und fordern Sie eine Rückbuchung des Betrages. Dies ist in der Regel innerhalb von acht Wochen ohne Angabe von Gründen möglich.
    • Handelt es sich um eine Abbuchung von Ihrer Kreditkarte, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Kreditkartenanbieter auf und teilen Sie diesem mit, dass Sie die gegenständlichen Abbuchungen nicht autorisiert haben. Beträge, die ohne Ihre Zustimmung abgebucht wurden (zB Beträge, auf die beim Kauf nicht hingewiesen wurde), sind gemäß § 67 Zahlungsdienstegesetz 2018 von Ihrem Zahlungsdienstleister (Kreditkartenunternehmen) zurückzuerstatten.

    Weiterführende Informationen zur Möglichkeit der Rückerstattung von abgebuchten Beträgen finden Sie in unserer Konsumenteninformation „Sicheres Bezahlen im Internet

  • Wir haben mit vielen Datingplattformen zu tun, die undurchsichtige Geschäftspraktiken vorweisen. In der jüngeren Vergangenheit waren dies zum Beispiel "ganzwild.de", "seitensprungtreff24.at", "whats-sexdates.net", "whatsex.de", "whatsexy.de", "willigemilfs.de", "fremdgehen69.com", "treffpunkt18.at", "sexpartnerclub.at", "flirtfair.at", "deinseitensprung.com", "treffpunkt69.at", "thecasuallounge.at", "benaughty.com".